Aus der Feder von Karl-Heinz Zenker stammen nicht nur die vielen Sammelblätter, die unsere Ortsgeschichte betreffen, darüberhinaus hat er mehrere kleine Bücher verfasst, die noch in kleiner Stückzahl zu haben sind. Interessenten sollten sich bei ihm melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 0811 3690.
Opfer der Todesmärsche
Das Buch schildert auf 116 Seiten die vielen Todesmärsche der Häftlinge aus den KZ Buchenwald, Flossenbürg und Hersbruck zum KZ Dachau. Unweigerlich führten diese Todesmärsche durch den Landkreis Freising ebenso wie der von 3.000 Häftlingen aus dem Zuchthaus Straubing. Von allen Todesmärschen konnten 134 Todesopfer nachgewiesen werden, 43 davon starben im Hospital auf dem Domberg, wodurch ihre Namen bekannt wurden. Das Buch zeichnet Routen, Gräber auf den Dorffriedhöfen und die Umbettungen der sterblichen Überreste, zum Beispiel durch eine französische Delegation 1956/58 auf den Waldfriedhof Dachau und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg nach. Erschütternd sind die Zeitzeugenberichte zu diesen Todesmärschen. Ziel des Buches ist eine Etablierung der Erinnerungskultur an diese dunkle Episode der jüngsten deutschen Geschichte. Seit 2016 trägt auch ein Gedenkstein in Hallbergmoos dazu bei.
Meine Schulzeit 1956 bis 1969 in der Evangelischen Volksschule und Josef-Hofmiller Gymnasium Freising
Karl-Heinz Zenker schildert seine unbekümmerte Kindheit in der Waldsiedlung von Freising zusammen mit einer großen Kinderschar, die als Ersatz für den Kindergarten bis 1956 diente. In einer gemischten Klasse besuchte er die Evangelische Volksschule in Freising, bevor er nach bestandener Aufnahmeprüfung und Probezeit am Josef-Hofmiller Gymnasium zugelassen wurde. In den ersten vier Jahren am Gymnasium war das eine reine Jungenklasse, bevor es mit der Auflösung der städtischen Mädchenrealschule im Asamgebäude gemischte Klassen gab. Das Buch ist ein Zeitdokument zur Sozialgeschichte der jungen Bundesrepublik.
