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Gedenkansprache 3. Mai 2026

Nie wieder, so lautete die Devise nach den Schrecken des 2. Weltkrieges und Gräueltaten des NS-Regimes. Dieses Motto geriet jedoch mit zunehmendem Abstand zum Ende des Krieges immer mehr in Vergessenheit. Die Kriegerdenkmäler wurden um Gefallene und Vermisste ergänzt und an den Volkstrauertagen der Opfer gedacht. Zuletzt nahmen die Teilnehmerzahlen dieser Gedenkfeiern ab. Am 27. Januar 1996 führte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den Holocaustgedenktag ein und seitdem wird an diesem Tag der in den KZs ermordeten Frauen, Männer und Kinder gedacht. Überlebende berichten in Schulen über die Gräuel in den KZs und in Berlin wurde am 10. Mai 2005 das Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden errichtet.

Bei Karl-Heinz Zenkers Recherchen zum 2. Weltkrieg in Hallbergmoos stieß er auf die beiden Todesmärsche, die am 29. April 1945 durch Hallbergmoos und Goldach führten. Auch aufgrund dieser Recherchen wurde vor zehn Jahren ein Gedenkstein eingeweiht (siehe auch dazu das 45. Sammelblatt), der an die Todesmärsche und an den dabei verstorbenen Bürgermeister von Longwy, Pierre Albert Labro erinnern soll. Pierre Albert Labro wurde am 13. Mai 1945 auf dem Friedhof in Hallbergmoos beerdigt, im November 1946 exhumiert und in seine Heimatstadt überführt. Dadurch gerieten diese Todesmärsche in Vergessenheit. Der Gedenkstein samt Informationstafel soll die Erinnerung an die Opfer dieser Schreckenstaten wach halten getreu dem Motto Nie wieder.

Am Sonntag, dem 3. Mai fand in St. Theresia um 10 Uhr ein Gottesdienst zur Erinnerung an Pierre Albert Labro und Johann Bachhuysen Schuld statt, verstorben nach den Todesmärschen im April 1945. Im Anschluss an diesen Gottesdienst legte der Heimat- und Traditionsverein eine Pflanzschale am Gedenkstein nieder und entzündete eine Kerze.

Zuvor hatte das Ehepaar Frombeck die Bepflanzung vor dem Gedenkstein hergerichtet. Das Foto zeigt Günther Frombeck beim Gießen.

Termine in 2026

Wichtige Termine für 2026

Weitere Termine

Freitag, 08. Mai 19.00 Uhr Stammtisch Santorini
Freitag, 12. Juni 19.00 Uhr Stammtisch Santorini
Freitag, 10. Juli 19.00 Uhr Stammtisch Santorini
Sonntag, 02. Aug. 11.00 Uhr Sommerfest evang. Pfarrheim (bei jedem Wetter)
Freitag, 11. Sept. 19.00 Uhr Stammtisch Santorini
Freitag, 09. Okt.. 19.00 Uhr Stammtisch Santorini
Freitag, 13. Nov. 19.00 Uhr Stammtisch Santorini
Samstag, 14. Nov. ca. 17.00 Uhr Messe St. Theresia, anschl. Gedenken am Kriegerdenkmal
Freitag, 11. Dez. 19.00 Uhr Stammtisch Santorini

Weitere Termine teilen wir rechtzeitig mit.

Pressemitteilung vom 4. Dezember 2022

Mit Franz Xaver Haslauer ist der letzte Soldat des 2. Weltkriegs aus Hallbergmoos gestorben. Dadurch ist eine Ära zu Ende gegangen. Im April feierte er bei bereits angegriffener Gesundheit seine 95. Geburtstag.

Franz Haslauer war im November 1944 zum Arbeitsdienst nach Straubing eingezogen worden, um Mitte Dezember am Obersalzberg bei Berchtesgaden seine Grundausbildung zu absolvieren. Krankheitsbedingt wurde er anschließend nach Hochbrück versetzt, wo ihn zuletzt ein fürsorglicher Vorgesetzter nach Hause schickte, wo er dann das Kriegsende erlebte.

Mit seiner Beerdigung geht eine Ära zu Ende. Es bleibt das Gedenken an die vielen Opfer der beiden Weltkriege. Zu diesem Gedenken sollten wir uns am Volkstrauertag durch unsere zahlreiche Teilnahme beitragen, nicht wie dieses Jahr in Hallbergmoos, wo gerade einmal um die fünfzig Bürger der Toten von Kriegen und Gewalt gedachten.

Karl-Heinz Zenker

P.S. Spuren der frühen Jugend des Franz Xaver Haslauer samt seltener Fotos finden sich in dem Sammelblatt Nr. 51 vom 30. Juli 2017.

Informationen zur Limonadenfabrik Held gesucht

Unten sind ein Luftbild der Limonadenfabrik Held in Goldach und ein Limotragerl der Firma Held abgebildet.
Wer weiß etwas über die Limonadenfabrik Held in Goldach?

Wer etwas dazu weiß, möchte sich mit Karl-Heinz Zenker (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) in Verbindung setzen, damit dieses Stück Kulturgeschichte in Wort und Bild festhalten werden kann.

Luftbild der Limonadenfabrik Held in Goldach Limonadenträger der Limonadenfabrik Held

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