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Stammtische im Santorini

Die Stammtische finden in der Regel am zweiten Freitag im Monat um 19 Uhr im Santorini statt.

Um Anmeldung (per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) bis Donnerstag Abend wird gebeten, damit wir dem Wirt Bescheid geben können.

Der nächste Stammtisch findet am 11. September 2026 um 19 Uhr im Restaurant Santorini statt.

Der Vorstand freut sich, am Freitag viele Mitglieder und gerne auch Freunde des Heimat- und Traditionsvereins begrüßen zu können.

Bücher von Karl-Heinz Zenker

Aus der Feder von Karl-Heinz Zenker stammen nicht nur die vielen Sammelblätter, die unsere Ortsgeschichte betreffen, darüberhinaus hat er mehrere kleine Bücher verfasst, die noch in kleiner Stückzahl zu haben sind. Interessenten sollten sich bei ihm melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 0811 3690.

Opfer der Todesmärsche

Vorderseite des Buches über die Todesmärsche Rückseite des Buches über die Todesmärsche

Das Buch schildert auf 116 Seiten die vielen Todesmärsche der Häftlinge aus den KZ Buchenwald, Flossenbürg und Hersbruck zum KZ Dachau. Unweigerlich führten diese Todesmärsche durch den Landkreis Freising ebenso wie der von 3.000 Häftlingen aus dem Zuchthaus Straubing. Von allen Todesmärschen konnten 134 Todesopfer nachgewiesen werden, 43 davon starben im Hospital auf dem Domberg, wodurch ihre Namen bekannt wurden. Das Buch zeichnet Routen, Gräber auf den Dorffriedhöfen und die Umbettungen der sterblichen Überreste, zum Beispiel durch eine französische Delegation 1956/58 auf den Waldfriedhof Dachau und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg nach. Erschütternd sind die Zeitzeugenberichte zu diesen Todesmärschen. Ziel des Buches ist eine Etablierung der Erinnerungskultur an diese dunkle Episode der jüngsten deutschen Geschichte. Seit 2016 trägt auch ein Gedenkstein in Hallbergmoos dazu bei. 

Meine Schulzeit 1956 bis 1969 in der Evangelischen Volksschule und Josef-Hofmiller Gymnasium Freising

Karl-Heinz Zenker schildert seine unbekümmerte Kindheit in der Waldsiedlung von Freising zusammen mit einer großen Kinderschar, die als Ersatz für den Kindergarten bis 1956 diente. In einer gemischten Klasse besuchte er die Evangelische Volksschule in Freising, bevor er nach bestandener Aufnahmeprüfung und Probezeit am Josef-Hofmiller Gymnasium zugelassen wurde. In den ersten vier Jahren am Gymnasium war das eine reine Jungenklasse, bevor es mit der Auflösung der städtischen Mädchenrealschule im Asamgebäude gemischte Klassen gab. Das Buch ist ein Zeitdokument zur Sozialgeschichte der jungen Bundesrepublik.

Einband über Karl-Heinz Zenkers Schulzeit

Sonnenfinsternis in Hallbergmoos

Am 12. August 2026 konnte die partielle Sonnenfinsternis auch in Hallbergmoos beobachtet werden. Zum Maximum gegen 20:15 Uhr waren knapp 89 Prozent der Fläche der bereits tief stehenden Sonne bedeckt. Zur Beobachtung musste man sich aber einen geeigneten Standort suchen, da sonst die vorhandene Bebauung oder Bäume die Sicht auf die Sonnenfinsternis versperrten.

Im unten stehenden Bild ein Eindruck wie der Webmaster das Spektakel kurz nach 20 Uhr sah.

 

Sommerfest am 26. Juli 2026 in der Emmauskirche

Ein Höhepunkt im Vereinsleben ist das alljährliche Sommerfest Ende Juli bzw. Anfang August. Wir konnten wieder Gast im evangelischen Gemeindezentrum Hallbergmoos sein, wofür wir uns herzlich bedanken. Der Vorstand hat viel Energie darauf verwendet, den Mitgliedern ein harmonisches wie geselliges Fest zu bieten, ganz besonders sei Karin Eigendinger für ihre ansprechende Tischdekoration bedankt – da macht Geselligkeit und der Austausch unter den Mitgliedern noch mehr Freude. Und weil auch die Verpflegung bestens gemundet und die Getränke nicht vorzeitig zur Neige gingen – war`s ein netter Sonntagnachmittag.

Bestimmt werden nächstes Jahr noch mehr Mitglieder zu diesem Fest finden, dieses Jahr waren es 45 Mitglieder und Freunde, das ehrt auch den Vorstand für seinen Einsatz.

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Gedenkansprache 3. Mai 2026

Nie wieder, so lautete die Devise nach den Schrecken des 2. Weltkrieges und Gräueltaten des NS-Regimes. Dieses Motto geriet jedoch mit zunehmendem Abstand zum Ende des Krieges immer mehr in Vergessenheit. Die Kriegerdenkmäler wurden um Gefallene und Vermisste ergänzt und an den Volkstrauertagen der Opfer gedacht. Zuletzt nahmen die Teilnehmerzahlen dieser Gedenkfeiern ab. Am 27. Januar 1996 führte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den Holocaustgedenktag ein und seitdem wird an diesem Tag der in den KZs ermordeten Frauen, Männer und Kinder gedacht. Überlebende berichten in Schulen über die Gräuel in den KZs und in Berlin wurde am 10. Mai 2005 das Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden errichtet.

Bei Karl-Heinz Zenkers Recherchen zum 2. Weltkrieg in Hallbergmoos stieß er auf die beiden Todesmärsche, die am 29. April 1945 durch Hallbergmoos und Goldach führten. Auch aufgrund dieser Recherchen wurde vor zehn Jahren ein Gedenkstein eingeweiht (siehe auch dazu das 45. Sammelblatt), der an die Todesmärsche und an den dabei verstorbenen Bürgermeister von Longwy, Pierre Albert Labro erinnern soll. Pierre Albert Labro wurde am 13. Mai 1945 auf dem Friedhof in Hallbergmoos beerdigt, im November 1946 exhumiert und in seine Heimatstadt überführt. Dadurch gerieten diese Todesmärsche in Vergessenheit. Der Gedenkstein samt Informationstafel soll die Erinnerung an die Opfer dieser Schreckenstaten wach halten getreu dem Motto Nie wieder.

Am Sonntag, dem 3. Mai fand in St. Theresia um 10 Uhr ein Gottesdienst zur Erinnerung an Pierre Albert Labro und Johann Bachhuysen Schuld statt, verstorben nach den Todesmärschen im April 1945. Im Anschluss an diesen Gottesdienst legte der Heimat- und Traditionsverein eine Pflanzschale am Gedenkstein nieder und entzündete eine Kerze.

Zuvor hatte das Ehepaar Frombeck die Bepflanzung vor dem Gedenkstein hergerichtet. Das Foto zeigt Günther Frombeck beim Gießen.
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