Heimat- und Traditionsverein Hallbergmoos

Wir führen Heimat, Tradition und Gegenwart zusammen

Nachruf Rudi Schaller 

In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai 2020 verstarb im 75. Lebensjahr plötzlich und unerwartet Rudolf Schaller. Er war Ehrenmitglied im Heimat- und Traditionsverein Hallbergmoos. Rudi Schaller trat 1987 dem damaligen Krieger- und Soldatenverein Hallbergmoos bei. 1992 übernahm er als 1. Vorsitzender die Führung des Vereins, die er bis 1998 ausübte. Allen unvergessen ist die großartige 120 Jahrfeier des Vereins im Jahre 1993, organisiert unter seiner Leitung. Rudi veranlasste die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins. Selbst als er das Amt des 1.Vorsitzenden nicht mehr ausübte, unterstützte er den Verein jederzeit: So half er bei der Pflege des Kriegerdenkmals mit, beteiligte sich an der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und als Helfer beim jährlichen Sommerfest auf dem Hasenöhrlhof war er immer zur Stelle. Nach der Neuausrichtung und Umbennung des Vereins in Heimat- und Traditionsverein Hallbergmoos organisierte er noch etliche interessante Tagesauflüge mit dem Citybus. Auf Grund der Pflege seiner Ehefrau zog er sich aus der aktiven Vereinsarbeit schließlich zurück. 2019 wurde er wegen seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

Rudi Schaller war immer gut gelaunt und fand für jeden ein nettes Wort. Unser Verein verliert in ihm einen äußerst engagierten, interessierten, kompetenten und stets hilfsbereiten Menschen, der für alle Nöte die richtige und schnellstmögliche Abhilfe fand. Rudi, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren.

                                                           

 

Sehr interessiert verfolgten Vereinsmitglieder die Führung durch die Ausstellung "Vom Gehen müssen und Ankommen dürfen" im Stadtmuseum Erding. Protagonisten dieser bemerkenswerten Sonderausstellung waren Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die um 1945 eine neue Bleibe in Stadt und Landkreis Erding fanden. 10 Biographien Heimatvertriebener zeigten deren persönliche Flucht- und Vertreibungsgeschichten aus dem Sudetenland, Schlesien, Ungarn, Rumänien, Danzig, Ostpreußen und Lettland auf. Zahlreiche Objekte, Dokumente und alte Trachten zeugten vom jeweiligen persönlichen Schicksal.

                       

 

Wieder hatten wir ein gelungenes Fest: sonniges Wetter, gutes Essen, leckeren Kuchen und eine super Stimmung. Was braucht man mehr? Die letzten Gäste verließen das Fest um 20.15 Uhr. Ein neuer Rekord - das Fest beginnt schließlich schon um 11.00 Uhr.