Heimat- und Traditionsverein Hallbergmoos

Wir führen Heimat, Tradition und Gegenwart zusammen

Reise nach Naumburg / Weimar

Reise vom 21.09. - 24.09.2020
Ziel: Naumburg / Weimar

1.Tag     7.00  Uhr Abfahrt
               Ankunft 13.00 Uhr Zimmerverteilung
               nachmittags zur freien Verfügung
               17.00 Uhr   Weinprobe
               18.30 Uhr Essen
               20.00 Uhr Rückreise ins Hotel

2. Tag      8.00 Uhr Frühstück
                Domführung - Weltkulturerbe/Naumburg 10.00 Uhr – 12.00 Uhr
                mittags zur freien Verfügung – alternativ: Stadtrundgang
                nachmittags: Kellereiführung Rotkäppchen mit Sektprobe und Besuch von Schloss „Neuenburg“
                abends: Essen im Hotel (eigene Rechnung)

3.Tag      8.00 Uhr Frühstück
                9.30 Uhr Fahrt nach Weimar
                Stadtführung/Weimar  ab 11.00 Uhr – 13.00 Uhr
                anschließend zur freien Verfügung - alternativ: Goethehaus-Führung
                gemeinsames Abschiedsessen: Candle-Light-Dinner

4.Tag       8.30 Uhr Frühstück
                10.30 Uhr Rückfahrt
                Ankunft Hallbergmoos 16.00 Uhr

Kosten: ca. 299,00 € + EZ Zuschlag

(incl.: Bus + Ü/F + Besuch einer Sektkellerei + Probe, Candle-Light-Dinner, Eintritt + Führung im Naumburger Dom + Schloss Neuenburg + Weinprobe im Weingut Herzer + Weimarer Stadtführung)

Information: Leider musste die Reise abgesagt werden. Sie findet bedauerlicherweise wegen der Covid-19-Pandemie nicht statt.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai 2020 verstarb im 75. Lebensjahr plötzlich und unerwartet Rudolf Schaller. Er war Ehrenmitglied im Heimat- und Traditionsverein Hallbergmoos. Rudi Schaller trat 1987 dem damaligen Krieger- und Soldatenverein Hallbergmoos bei. 1992 übernahm er als 1. Vorsitzender die Führung des Vereins, die er bis 1998 ausübte. Allen unvergessen ist die großartige 120 Jahrfeier des Vereins im Jahre 1993, organisiert unter seiner Leitung. Rudi veranlasste die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins. Selbst als er das Amt des 1.Vorsitzenden nicht mehr ausübte, unterstützte er den Verein jederzeit: So half er bei der Pflege des Kriegerdenkmals mit, beteiligte sich an der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und als Helfer beim jährlichen Sommerfest auf dem Hasenöhrlhof war er immer zur Stelle. Nach der Neuausrichtung und Umbennung des Vereins in Heimat- und Traditionsverein Hallbergmoos organisierte er noch etliche interessante Tagesauflüge mit dem Citybus. Auf Grund der Pflege seiner Ehefrau zog er sich aus der aktiven Vereinsarbeit schließlich zurück. 2019 wurde er wegen seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

Rudi Schaller war immer gut gelaunt und fand für jeden ein nettes Wort. Unser Verein verliert in ihm einen äußerst engagierten, interessierten, kompetenten und stets hilfsbereiten Menschen, der für alle Nöte die richtige und schnellstmögliche Abhilfe fand. Rudi, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren.

                                                           

Liebe Mitglieder,
am 30. April 1945 wurden Hallbergmoos und Goldach von den Amerikanern befreit. Es begann eine bemerkenswerte 75-jährige Friedensperiode - einmalig in der deutschen Geschichte.
Wir wollten der 150 Menschen in und aus unserer Gemeinde gedenken, die diesen Frieden nicht mehr erleben durften. Zum Gedenken an diese Opfer des 2. Weltkrieges war von die Gemeinde Hallbergmoos am Donnerstag, den 30. April 2020 - 17.00 Uhr, auf Antrag des Heimat- und Traditionsvereins ein ökumensicher Gedenkgottesdienst  in der Herz-Jesukirche mit anschließender Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Goldach geplant. Diese Gedenkveranstaltung fiel leider dem Coronavirus zum Opfer.
Lasst uns trotzdem dieser Toten gedenken und eine Kerze für sie entzünden.
Als Anhang die Pressemitteilung, die zu diesem Anlass unseren Zeitungen übermittelt wurde.
 
Presseerklärung zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus in Hallbergmoos/Goldach
Am 30. April 1945 wurden Hallbergmoos und Goldach durch den Einmarsch der Amerikaner vom Nationalsozialismus befreit. Der Krieg war damit für die beiden Gemeinden zu Ende. Es begann eine bis dahin in Deutschland unbekannte 75-jährige Friedensperiode. Doch zunächst galt es, wie nach jedem Krieg, die Opfer zu beklagen, die dieser Krieg in und aus Hallbergmoos und Goldach forderte.
Im 2. Weltkrieg ums Leben gekommene Soldaten und Zivilpersonen aus Hallbergmoos/Goldach sowie Kriegsopfer im Gemeindegebiet:
  • 92 Soldaten waren gefallen und 38 Vermisste waren zu verzeichnen.
  • 8 Soldaten in Kriegsgefangenschaft 
  • 3 Besatzungsmitglieder getötet beim Absturz eines Me 110 Nachtjägers südlich von Goldach am 13.11.1943
  • 4 Wehrmachtssoldaten fielen bei Kämpfen in den Isarauen Ende April 1945
  • Vater und Sohn Martin Deuter starben nach einem schweren Luftangriff auf die Landeshauptstadt München am 19. Juli 1944 durch eine explodierende Flakgranate auf ihrem Hof in Goldach.
  • Am 2. Mai 1945: verstarb Carol Kiss an seinen Kriegsverletzungen.
  • Albert Labro verstarb am 8. Mai 1945 an den Strapazen des Häftlingsmarsches vom Zuchthaus Straubing
  • Am 9. Mai 1945 starb das Kind Adolf Leiderer durch eine explodierende Handgranate.
Damit sind durch den 2. Weltkrieg in und aus Hallbergmoos/Goldach insgesamt 150 Menschen ums Leben gekommen.

Sonntag, 08.03.2020 - Jahreshauptversammlung mit Ehrungen im katholischen Pfarrheim. 

Sie war wieder ein voller Erfolg. Die Stimmung und das Essen waren gut. Großen Anklang fand unsere neue "Spendensau", die immer einen enormen "Hunger" verspürt und dementsprechend auch gut gefüttert wurde. Allen sei Dank.  Gewählt wurde Karin Eigeldinger zur neuen 2.Vorsitzenden, weiterhin Helga Meindl als Schriftführerin und Rudi Schäfer als neuer Beisitzer. Unser Vorsitzender Karl-Heinz Zenker stellte sein in Eigenregie erschienenes Buch: "Die Opfer der Todenmärsche im Landkreis Freising" vor. Leider wird Herr Zenker nächstes Jahr sein Amt niederlegen. Was wir alle sehr bedauern. Der Vorstand freut sich und bedankt sich gleichzeitig für die zahlreiche Teilnahme und dem regen Interesse am Verein. Da macht Vereinsleben Spaß bei diesem Rückhalt.

Sehr interessiert verfolgten Vereinsmitglieder die Führung durch die Ausstellung "Vom Gehen müssen und Ankommen dürfen" im Stadtmuseum Erding. Protagonisten dieser bemerkenswerten Sonderausstellung waren Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die um 1945 eine neue Bleibe in Stadt und Landkreis Erding fanden. 10 Biographien Heimatvertriebener zeigten deren persönliche Flucht- und Vertreibungsgeschichten aus dem Sudetenland, Schlesien, Ungarn, Rumänien, Danzig, Ostpreußen und Lettland auf. Zahlreiche Objekte, Dokumente und alte Trachten zeugten vom jeweiligen persönlichen Schicksal.

                       

 

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